Kirchenvorstand

Am 24.11. hat der Kirchenvorstand sich konstituiert und Viktor Streifinger für zwei Jahre zu seinem neuen Vorsitzenden und Pfarrer Hans Ulrich Jox zu seinem Stellvertreter gewählt.
Wer ist der Neue…
Viktor Streifinger, verheiratet, zwei Kinder und 59 Jahre alt, ist Bankkaufmann im passiven Teil der Altersteilzeit und lebt seit seiner Kindheit in Wehrheim. Wehrheim, der Taunus und das Rhein-Main-Gebiet bezeichnet er als seine Heimat. Hier fühlt er sich im Kreis seiner Familie wohl und ist deshalb - nach einer beruflich bedingten Abwesenheit von rd. 10 Jahren - gerne wieder hierher zurück gekehrt. Zu seinen Hobbys zählen lesen, Museen und Ausstellungen besuchen, Städtereisen und nicht zuletzt, in einer Mannschaft der TSG Wehr- heim Tischtennis spielen.
Was ist ihm wichtig…
Es ist schön in Frieden und Freiheit und mit einer demokratischen Grundordnung zu leben. Aber gerade diese Werte erfordern immer auch ein hohes Maß an Verantwortung. Eine positive Grundeinstellung zu den Menschen, Unterschiedlichkeit und Vielfalt tolerieren, aber auch Respekt gegenüber Menschen, Gesellschaft und Kulturen sind wichtige Eckpfeiler zur Wahrung von Frieden und Schöpfung.
Die Arbeit im Kirchenvorstand
ist nach seinem Verständnis kirchliche und gesellschaftliche Aufgabe. Hier wünscht sich der neue Vorsitzende vor allem eine vertrauensvolle, offene und - wenn erforderlich - konstruktiv kritische Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, seinen Ausschüssen und Arbeitskreisen. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass Alle in den zuvor genannten Gremien „ein waches Auge und offenes Ohr“ in der Gemeinde haben, getreu dem Leitbild unserer Kirchengemeinde: „Mit Jesus unterwegs – Vielfalt als Chance“ um die Bedürfnisse und Interessen unserer christlichen Gemeinschaft auch in Zukunft zufrieden zu stellen.
In der Vorstandsarbeit sind Haushalt, Partnerschaft mit Erfurt, Jugendarbeit und Ökumene für Streifinger Arbeitsschwerpunkte bzw. von besonderem Interesse.
Viktor Streifinger
Vorsitzender des Kirchenvorstandes

| Viktor Streifinger |
| Philippe Yangala |
| Ute Diehl |
| Dr. Holger Fuchs |
| Cornelia Sorg |
| Christoff Jung |
| Jutta West |
| Gitta Wied |
| Friederike Freitag |
| Astrid Hauser |
| Rita Horn |
| Renate Keller |
| Erwin Kolaß |
| Gerrit Mai |
| Heinz Markert |
| Dieter Messinger |
| Dr. Christa Schone |
Am 24.11. hat der Kirchenvorstand sich konstituiert und Viktor Streifinger für zwei Jahre zu seinem neuen Vorsitzenden und Pfarrer Hans Ulrich Jox zu seinem Stellvertreter gewählt.
Wer ist der Neue…Viktor Streifinger, verheiratet, zwei Kinder und 59 Jahre alt, ist Bankkaufmann im passiven Teil der Altersteilzeit und lebt seit seiner Kindheit in Wehrheim. Wehrheim, der Taunus und das Rhein-Main-Gebiet bezeichnet er als seine Heimat. Hier fühlt er sich im Kreis seiner Familie wohl und ist deshalb - nach einer beruflich bedingten Abwesenheit von rd. 10 Jahren - gerne wieder hierher zurück gekehrt. Zu seinen Hobbys zählen lesen, Museen und Ausstellungen besuchen, Städtereisen und nicht zuletzt, in einer Mannschaft der TSG Wehr- heim Tischtennis spielen.
Was ist ihm wichtig…
Es ist schön in Frieden und Freiheit und mit einer demokratischen Grundordnung zu leben. Aber gerade diese Werte erfordern immer auch ein hohes Maß an Verantwortung. Eine positive Grundeinstellung zu den Menschen, Unterschiedlichkeit und Vielfalt tolerieren, aber auch Respekt gegenüber Menschen, Gesellschaft und Kulturen sind wichtige Eckpfeiler zur Wahrung von Frieden und Schöpfung.
Die Arbeit im Kirchenvorstand
ist nach seinem Verständnis kirchliche und gesellschaftliche Aufgabe. Hier wünscht sich der neue Vorsitzende vor allem eine vertrauensvolle, offene und - wenn erforderlich - konstruktiv kritische Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, seinen Ausschüssen und Arbeitskreisen. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass Alle in den zuvor genannten Gremien „ein waches Auge und offenes Ohr“ in der Gemeinde haben, getreu dem Leitbild unserer Kirchengemeinde: „Mit Jesus unterwegs – Vielfalt als Chance“ um die Bedürfnisse und Interessen unserer christlichen Gemeinschaft auch in Zukunft zufrieden zu stellen.
In der Vorstandsarbeit sind Haushalt, Partnerschaft mit Erfurt, Jugendarbeit und Ökumene für Streifinger Arbeitsschwerpunkte bzw. von besonderem Interesse.
Viktor Streifinger
Vorsitzender des Kirchenvorstandes
Der Kirchenvorstand und seine AusschüsseAnfang November hat der neu gewählte Kirchenvorstand seine Arbeit aufgenommen. Jetzt im neuen Jahr werden die ersten Ausschüsse und Arbeitskreise des neuen Kirchenvorstandes gebildet. Die Ausschüsse und Arbeitskreise setzen sich aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes und Gemeindegliedern zusammen, die vom Kirchenvorstand für diese Aufgaben berufen werden. Durch die Berufungen sollen die Entscheidungen, die in einer Gemeinde gefällt werden, auf eine breite Basis gestellt werden. Kompetente Beteiligung in den verschiedenen Aufgabengebieten, denen sich der Kirchenvorstand z.B. in Bau-, Finanz- und Personalfragen zu stellen hat, soll auch über den Kreis der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher möglich sein. Menschen mit Fachwissen sollen ihre Begabungen und Fähigkeiten für die Gemeindearbeit einbringen können. Hier zeigt sich das demokratische Prinzip unserer Kirche, die von ihrem Selbstverständnis als Gemeinde Jesu nicht von oben gelenkt wird, sondern von unten, d.h. von den Christinnen und Christen an der Basis, die von den Gemeindegliedern dazu gewählt und berufen werden.Die Ausschüsse und Arbeitskreise unserer Gemeinde beraten und treffen Beschlüsse in den Detailfragen des jeweiligen Sachgebietes. Natürlich kommen alle Ergebnisse aus den Ausschüssen wieder in den Kirchenvorstand und werden dort von den gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern abschließend beraten und beschlossen. Auf den folgenden Seiten können Sie sich selbst ein Bild von der Vielfalt und den Schwerpunkten dieser Gemeinde machen. Denn wie viele und welche Ausschüsse eine Kirchengemeinde hat, kann jeder Kirchenvorstand selber festlegen. Lediglich die Notwendigkeit eines Diakonieausschusses ist im Kirchengesetz festgeschrieben. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde an verantwortlicher Stelle, wofür alle Gemeindeglieder und die Pfarrer sehr dankbar sein können. Denn nur wenn viele mit ihren unterschiedlichen Begabungen mithelfen, kann eine Gemeinde ein Zeugnis für den Glauben an Jesus Christus sein. So lautet auch das Leitbild, das der letzte Kirchenvorstand für die Gemeindearbeit erarbeitet hat: „Mit Jesus unterwegs – Vielfalt als Chance.“ In der konkreten Arbeit der Kirchenvorstandsauschüsse kommt es zum Tragen und spiegelt die Lebendigkeit und Vielfalt unserer Gemeinde wider. Pfr. Matthias Laux Ausschuss für Haushalt und VerwaltungDer Ausschuss für Haushalt und Verwaltung hat die Verantwortung für alle Fragen rund um die Finanzen der Kirchengemeinde. Er verabschiedet den Haushalts- und Stellenplan, plant die Finanzen für die Zukunft und regelt die Verwaltungsstrukturen. Damit hat dieser Ausschuss die „trockenen Themen“ zu behandeln. Er gibt die finanziellen Spielräume für die anderen Ausschüsse vor. Oberste Zielsetzung ist es, Einnahmen und Ausgaben in der Waage zu halten. In der Zukunft wird der Ausschuss sich mit den Auswirkungen der weiterhin zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen beschäftigen.Christoff Jung DiakonieausschussDer Ausschuss Diakonie umfasst derzeit acht Mitglieder und trifft sich 1-2x jährlich.Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Planung der Seniorennachmittage. Darüber hinaus werden die Organisation und Durchführung besonderer Gemeindeveranstaltungen (z.B. Osterfrühstück, Erntedankfest, Wehrheimer Gespräche zur seelischen Gesundheit) vom Diakonieausschuss unterstützt. Im Jahr 2010 planen wir einen Neuanfang des Besuchsdienstes für Neuzugezogene, aber auch für Kranke und Einsame. Wer bei dieser Aufgabe mitmachen möchte, sollte keine Scheu haben, sich bei Pfarrer Matthias Laux (Tel. 958778) oder Frau Dr. Christa Schone (Tel. 981127) zu melden. Natürlich ist es uns auch ein Anliegen, sozial Schwache in der Gemeinde im Blick zu haben, um im Einzelfall gezielt Not lindern zu können. Dr. Christa Schone Vorstand der DiakoniestationDer Vorstand der Diakoniestation trägt als eigenständiges Gremium die Verantwortung für alle Belange der Station. Der Vorstand ist damit der Vorgesetzte aller Mitarbeiterinnen und regelt alle Fragen bezüglich Finanzen und Personal. Hier wird er von einer hauptamtlichen Geschäftsführerin unterstützt. Oberste Zielsetzung ist der wirtschaftliche Betrieb, damit die Schwestern unsere Patienten an 365 Tagen im Jahr unterstützen können. Der Vorstand wird sich in den nächsten Jahren mit der Weiterentwicklung der Station unter immer engeren finanziellen Spielräumen befassen.Christoff Jung BauausschussDer Bauausschuss setzt sich aus Mitgliedern des KV und berufenen Personen aus der Gemeinde zusammen. Das gemeinsame Interesse und Engagement gilt dem Erhalt und dem Ausbau der gemeindlichen Immobilien samt deren Ausstattung. Der Ausschuss tritt mindestens zweimal jährlich zusammen, je nach Arbeitsanfall auch häufiger. Dabei entlastet er den KV in der Diskussion um und Vorbereitung von Baumaßnahmen und die anschließende Auftragsvergabe. Das größte und zeitintensivste Projekt der jüngsten Vergangenheit stellte die Innenrenovierung der Wehrheimer Kirche in 2005/2006 dar.Uli Baege JugendausschussDer Jugendausschuss kümmert sich um die Belange der Kinderund Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde. Es ist uns wichtig, dass aus allen Gruppen Mitarbeiter vertreten sind. Wir treffen uns ca. viermal jährlich. Wichtige Themen sind die Verzahnung der Kinder- und Jugendarbeit und natürlich die Verwaltung unseres Finanzbudgets. Der Ausschuss bemüht sich, die einzelnen Gruppen zu unterstützen und Probleme zu erkennen. Aktuelle Anliegen sind die Schaffung von ausreichend großen Räumen für die Jugendarbeit im Gemeindehaus und die Gründung einer Gruppe für Jugendliche ab ca. 17 Jahren. Hier fehlt es jedoch leider noch an Mitarbeitern.Andreas Thorisch ÖffentlichkeitsausschussDer Ausschuss wurde 1993 vom Kirchenvorstand ins Leben gerufen, weil schon damals deutlich wurde, dass Transparenz und Vermittlung der Aufgaben und Arbeit unserer Gemeinde sachgemäß veröffentlicht werden müssen. Seitdem wird regelmäßig eine Seite im gemeindlichen Veranstaltungskalender gestaltet und die Verbesserung der Schaukastengestaltung wurde im Rahmen eines Seminars in die Wege geleitet. Der Ausschuss sammelt unsere Termine und leitet sie an die Zivilgemeinde zur Veröffentlichung im Veranstaltungskalender weiter. Das Gremium hat in der Vergangenheit Ausstellungen, Feste und Jubiläen, wie die Beteiligung an der 950-Jahr-Feier der Gemeinde und das 225-jährige Jubiläum der Kirche ebenso geplant und organisiert wie zahlreiche Spendenaktionen zur Finanzierung der Renovierung der Kirche.Seit rund zehn Jahren ist der Ausschuss auch für die Gestaltung des Gemeindebriefs zuständig. Gerrit Mai Ausschuss ObernhainDem Obernhainer Ausschuss gehören neben allen gewählten Kirchenvorstands- Mitgliedern Obernhains weitere berufene Mitglieder an. Durch den Ausschuss, der acht Mitglieder umfasst, werden zahlreiche Aktivitäten geplant, organisiert und durchgeführt.Der jährliche Gottesdienst- und Kollektenplan und alle Bauangelegenheiten rund um die Kirche werden vom Obernhainer Ausschuss beschlossen. Die Mitglieder des Ausschusses übernehmen den Küsterdienst der 14-täglichen Gottesdienste in Obernhain und führen die monatlichen Seniorennachmittage in Zusammenarbeit mit den Pfarrern durch. Ideen für besondere Veranstaltungen wie Gesprächsabende, Konzerte oder der beliebte Gottesdienst im Grünen werden in diesem Gremium beraten und auch aktiv gestaltet. Außerdem besuchen die Mitglieder des Ausschusses die Senioren Obernhains zu Geburtstagen. Ute Diehl Ausschuss für die Partnerschaft mit der Kirche Ceba/KongoDie Mitglieder dieses Ausschusses treffen sich in unregelmäßigen Abständen, um aktuelle Angelegenheiten der o. g. Partnerschaft zu behandeln. Sechs der bisherigen Mitglieder waren bereits ein oder mehrere Male in unserer Partnerstadt Lubumbashi, um die Lebensumstände der Angehörigen unserer Partnerkirche Ceba kennen zu lernen. Aus diesen Besuchen sind in den letzten Jahren verschiedene Projekte entwickelt worden, vor allem im Bereich Schulbau.Die Anfänge der Partnerschaft datieren aus den achtziger Jahren, als begonnen wurde, die Missions- und Krankenschwester Rose Vogelmann finanziell zu unterstützen, was aus Erträgen des Welt- Ladens’ erfolgte. 1989 gab es einen ersten gegenseitigen Besuch zwischen den Kongolesen und uns, der weitere in den Jahren 1991 und 1995 ff. nach sich zog; der z. Z. letzte war im Jahr 2007. Bei der Kirche Ceba (Communauté Episcopale Baptiste en Afrique = Bischöflich Baptistische Gemeinschaft in Afrika) handelt es sich um eine rein afrikanische baptistische Gemeinde, die 1956 von Bischof Kabwe-ka-Leza gegründet wurde. Sie umfasst in der Millionenstadt L’shi etwa 15 Gemeinden mit unterschiedlicher Aktivität; in der Provinz Katanga gibt es weitere Gemeinden, ebenso eine in der Hauptstadt Kinshasa. Gemeinden des Altdekanats Usingen haben sich immer finanziell am Leben der Partnerschaft beteiligt. In die neue Dekanatssynode Hochtaunus wird ein Antrag zwecks offizieller Unterstützung der Partnerschaft eingebracht werden. In den letzten gut zwanzig Jahren wurden verschiedene Projekte finanziert, etwa ein Frauenausbildungshaus, eine Schreinerei, zwei dreiklassige Grundschulen, ca. 30 laufende Familien- Patenschaften und regelmäßig Unterstützung in diversen sozialen Notfällen gegeben. Hierzu erreichen uns Anträge bzw. Bitten von Schwester Rose oder unseres ‚Geschäftsführers’, Pastor Baudouin Lwinda, der 2005 in Wehrheim war. Finanziert werden alle diese Projekte durch Einzelspenden, Benefizveranstaltungen und einige Kollekten, u. a. am Partnerschaftssonntag, der immer an Sexagesimae, einem Sonntag im Februar stattfindet.- Aus der Partnerschaft heraus wurde 2002 der e. V. ‚Neues Leben im Kongo’ gegründet, der sich z. Z. vornehmlich um die sehr erfolgreiche Wiedereingliederung von Kindersoldaten in der Provinz Nord-Kivu im Ostkongo (an der Grenze zu Ruanda) kümmert. Dr. Jörg Kujaw Arbeitskreis GottesdienstgestaltungDer Arbeitskreis Gottesdienst trifft sich zweimal im Jahr. Dem Arbeitskreis gehören KV-Mitglieder, Pfarrer, Prädikanten, Küsterinnen und berufene Gemeindemitglieder an. Die Hauptaufgaben des Arbeitskreises ist die Erstellung der Gottesdienstpläne, welche in unseren Gemeindebriefen veröffentlicht werden und die Leser über unsere vielfältigen Gottesdienste informieren. Ansonsten werden in den Sitzungen alle weiteren Themen rund um die Gottesdienstfeier besprochen. Die letzte große Neuerung, die vom Arbeitskreis initiiert wurde, war die Anschaffung von Einzelkelchen für den Abendmahlsgottesdienst. Des Weiteren hat der Arbeitskreis Gottesdienst im letzten Jahr dazu beigetragen, dass bei den Konfirmationen in Wehrheim die Abendmahlsfeier nur noch im kleinen Kreis mit den Konfirmanden gefeiert wird und die Konfirmandenfamilien mit der übrigen Gemeinde an Pfingsten die Gelegenheit haben, Abendmahl im großen Kreis zu feiern.Birgit Petersen Arbeitskreis ÖkumeneDem Arbeitskreis Ökumene gehören Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde an. Hauptaufgabe ist seit vielen Jahren die Planung, Organisation und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen. Dazu gehören Passions- und Adventsandachten, „Exerzitien im Alltag“, das Erntedankfest, der Gottesdienst zum Volkstrauertag oder andere Gottesdienste, wie im vergangenen Jahr der zum 150-jährigen Bestehen des Rathauses. Zudem gibt es zu Ostern und Weihnachten ökumenische Gemeindebriefe mit allen Gottesdiensten der Gemeinden.In diesem Jahr ist am Sonntag, 5. September, ein ökumenisches Gemeindefest geplant, dessen Vorbereitungen demnächst beginnen werden. Gerrit Mai Arbeitskreis HauskreiseDer Arbeitskreis besteht seit Anfang 2004 und setzt sich aus zwölf Personen zusammen. Die Teilnehmer sind die Leiter und Stellvertreter der sieben Hauskreise. Das Altersspektrum reicht von 24 Jahren bis ca. 70 Jahre, wobei der Altersdurchschnitt bei Mitte Vierzig liegt. Das Anliegen des Arbeitskreises ist es, die einzelnen Hauskreise ein Stück weit miteinander zu verbinden.Dadurch weiß jeder Hauskreis über Inhalte, Teilnehmer und Abläufe der anderen Hauskreise bescheid. Ein besonderes Anliegen der Mitglieder ist es, die frohe Botschaft des Evangeliums an Suchende, Fragende und Kirchenferne weiterzugeben. Aus diesem Anliegen heraus bieten die Teilnehmer in regelmäßigen Abständen, alle zwei bis drei Jahre, Glaubenskurse an. Weiterhin werden in jedem Jahr Gemeindeabende ( Impulse ) mit einem Anfangsoder Abschlussgottesdienst organisiert. Im jährlichen Wechsel wird für alle Hauskreisteilnehmer und ihre Familien eine Wochenendfreizeit bzw. ein Hauskreistag geplant und durchgeführt. Der Arbeitskreis koordiniert auch Arbeitseinsätze innerhalb der Kirchengemeinde, z.B. Reinigung der Kirche, Kuchenverkauf zu Gunsten der Tsunamiopfer oder den Brunch zur Finanzierung der Jugendarbeit und vieles mehr. Die Treffen finden drei bis viermal jährlich bei einem der Teilnehmer statt. Renate Keller Arbeitskreis ErfurtSeit den 1960er Jahren gibt es eine Partnerschaft mit dem Kirchspiel Erfurt- Südost. Mitte der 1980er Jahre wurde sie erneut belebt, die offiziellen Verbindungen schliefen aber nach der „Wende“ Anfang der 1990er Jahre allmählich wieder ein, private Kontakte blieben bestehen.Beides soll jetzt wieder belebt werden. Im Oktober 2009 gab es die ersten gegenseitigen Besuche und der neue Kirchenvorstand hat einen Ausschuss ins Leben gerufen, der die Partnerschaftsarbeit unterstützen soll. Im März dieses Jahres ist im Rahmen einer Kirchenvorstandsrüstzeit in der Nähe von Erfurt ein erstes Treffen der beiden Vorstände vorgesehen und in Zukunft ist eine offizielle Begegnung im Jahr vorgesehen. Gerrit Mai WeltladenSeit fast 35 Jahren werden in unserer Gemeinde Waren aus fairem Handel verkauft. Zu Beginn nur im Rahmen von Aktionen, später an drei halben Tagen in der Woche und seit langem montags bis samstags vormittags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags und mittwochs nachmittags von 15 bis 18 Uhr.Ulrich und Gisela Tauber waren die Initiatoren, noch heute ist Gisela Tauber die „treibende Kraft“ im Team von derzeit 15 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Weltladen hat in erster Linie Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Honig, Reis, Kakao, Schokolade, Saft, Wein und Likör, aber auch Schreibwaren, Kinderspielzeug, Schmuck, Schals, Musikinstrumente und Kunstgewerbe im Angebot. Aus dem ehemaligen „Dritte-Welt-Laden“ ist heute der „Weltladen“ geworden, der sich auch durch Informationsveranstaltungen und politische Aktionen für die Menschen in den benachteiligten Ländern der Welt einsetzt. Die geringen Erträge des Ladens kommen in erster Linie den Menschen unserer Partnergemeinde Ceba in Lubumbashi im Kongo zugute. Am 10. Januar 2007 wurde der Verein „Welt-Laden Wehrheim“ gegründet, der sich seitdem vor allem um politische Aktionen und Informationen kümmert. Gerrit Mai Die KollektenkasseDer Begriff „Kollekte“ kommt aus dem Latein und bedeutet „Sammlung“. Daraus ergibt sich schon, dass es sich bei dem Geld, das in der Kollektenkasse ist, nicht um Kirchensteuerbeiträge oder andere Abgaben handelt, sondern um die freiwilligen Beträge, die unter Nennung des Verwendungszweckes nach dem Gottesdienst oder anderen Veranstaltungen am Ausgang erbeten werden. Zusätzlich füllen Spenden das Bankkonto, das die reale Kollektenkasse darstellt, auf. Diesen Einnahmen stehen die Ausgaben gegenüber, die zum einen die Kollektenanteile umfassen, die als Pflichtkollekte vom Dekanat vorgegeben sind und dorthin abgeführt werden. Der Rest wird je nach Bestimmung der Jugendarbeit, CEBA etc. zugeführt. Was dann noch übrig bleibt, dient den engeren Bedürfnissen der Gemeinde, wie Beteiligung an den Heizkosten, am Gemeindebrief und zur Begleichung all der Aktivitäten, bei denen spontan und schnell mit Geld geholfen werden kann und muss.Dem Kollektenrechner obliegt es nun, die einzelnen im allgemeinen zweckgebundenen Gelder zu verwalten und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das können kleinere Beträge für Würstchen und Brötchen an entsprechenden Veranstaltungen oder viel Geld wie für die Kirchenrenovierung und die neue Orgel in Oberhain sein. Der Gemeinde muss auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt werden, dass die Spendenfreudigkeit groß ist und die Kollektenkasse noch nie in die roten Zahlen zu kommen drohte. Nach fünf Jahren Tätigkeit als Kollektenrechner wünsche ich meinen Nachfolgern Gottes reichen Segen und immer volle Kassen. Gerd Immisch SynodeDie Dekanatssynode ist das Kirchenparlament des Dekanats Hochtaunus mit 32 Gemeinden und 65000 evangelischen Christen in Vordertaunus und Usinger Land. Ausnahme sind die Städte Glashütten, Königstein und Kronberg. Seit dem Jahr 2006 sind die beiden ehemals eigenständigen Dekanate Bad Homburg und Usingen zusammengeschlossen.Die Gemeinden sind nach der Anzahl ihrer Mitglieder vertreten. Das Gremium tagt öffentlich zwei bis vier Mal im Jahr, wählt den Dekan, Mitglieder für die Landessynode der EKHN, bildet Ausschüsse, benennt Beauftragte und beschließt den Haushalt. Die Synode wird von dem ebenfalls von ihm gewählten Dekanatssynodalvorstand und dessen Vorsitzendem geleitet. Derzeit ist Joachim Nagel aus Burgholzhausen Präses. Die Synode ist als Bindeglied zwischen den Gemeinden für die Entwicklung und Darstellung der Kirche in der Region zuständig. Gerrit Mai VereinsringeJeder Ortsteil Wehrheims hat einen eigenen Vereinsring, der Mitgliedsvereine und Gruppierungen vertritt.Die Vereinsringe koordinieren Veranstaltungen, um Überschneidungen vor allem bei Großveranstaltungen möglichst zu vermeiden. Zu Beginn jedes Jahres treffen sich die Vorsitzenden, um die anstehenden Termine zu besprechen. Vorsitzender in Wehrheim ist Horst Becker, in Pfaffenwiesbach Walter Simon, in Obernhain Andreas Rodde und in Friedrichsthal Wilfried Jannusch. Vereine und Gruppen melden ihre Veranstaltungen an Jürgen Schneider in der Gemeindeverwaltung, der sie in einen Jahresveranstaltungskalender auflistet. Der ist im Internet unter www.Wehrheim-Taunus.de immer aktualisiert veröffentlicht. In Wehrheim und Pfaffenwiesbach richtet der Vereinsring zudem den Weihnachtsmarkt aus, in Obernhain das Kastanienfest und in Friedrichsthal das Dorffest. Gerrit Mai KirchenkonzertreiheSeit 1986 gibt es die Kirchenkonzertreihe in unserer Kirche und viele schöne Konzerte mit geistlicher und weltlicher Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen vom Soloabend bis zum Orchesterkonzert, vom Orgel- bis zum argentinischen Tangokonzert sind seither erklungen. Doch gute Musik hat natürlich auch ihren Preis. Da im Lauf der Jahre die finanziellen Mittel knapper wurden und die Finanzierung der Konzerte von der Kirchengemeinde alleine nicht mehr gesichert werden konnte, drohte die Einstellung der Reihe. Glücklicherweise lag so vielen Menschen der Fortbestand der Konzerte am Herzen, dass 1998 der Verein der Freunde und Förderer der Wehrheimer Kirchenkonzerte e.V. gegründet werden konnte. Vereinsziel war und ist die finanzielle und ideelle Unterstützung der Konzertreihe und dem Verein, der zur Zeit aus 35 Mitgliedern besteht, ist es mit guter Haushaltung erfolgreich gelungen, dass der Konzertreihe weiterhin immer ein gesichertes - wenn auch kleines - Budget zur Verfügung stand und dadurch auch hin und wieder Konzerte in größerer Besetzung möglich waren. So sind unsere Kirchenkonzerte für alle Freunde klassischer Musik inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil im Kulturleben des Usinger Landes geworden und haben auch schon so manchen Zuhörer aus dem Vordertaunus angelockt.Auch dieser Verein – wie könnte es anders sein – freut sich natürlich jederzeit über weiteren Zuwachs. Wenn auch Sie gerne klassische Musik in unsrer schönen, alten Kirche hören, sind Sie herzlich eingeladen, dem Förderverein beizutreten. Aber auch Einzelspenden werden immer dankbar angenommen. Infos dazu gibt es bei Regine Strasburger (Tel. 42851), der Organisatorin der Konzerte, oder bei Jan Schümmer, dem Vorsitzenden des Fördervereins. Bankverbindung: Förderverein Kirchenkonzerte, Kto. 50 333 06, Raiffeisenbank Oberursel, BLZ: 500 617 41 Regine Strasburger |